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🇩🇪 Schwimmbecken

Interne Regeln und staatliche Bestimmungen für die Nutzung des Gemeinschafts-Pools


Interne Regeln:


  1. Den Pool dürfen nur Bewohner und eine begrenzte Anzahl von Gästen nutzen.

  2. Luftmatratzen oder Schlauchboote und Bälle dürfen im Pool NICHT nicht benutzt werden.

  3. Die zur Wohnanlage gehörenden Sonnenliegen dürfen nicht reserviert oder aus dem Poolbereich entfernt werden.

  4. Kinder müssen zu jeder Zeit beaufsichtigt werden.

  5. Kinder unter 6 Jahren müssen beim Aufenthalt im Pool und den angrenzenden Bereichen von ihren Eltern oder einem verantwortlichen Erwachsenen begleitet werden.

  6. Die Benutzung des Pools ist in der Zeit von 19.oo Uhr bis 9.oo Uhr (am nächsten Tag) verboten.

  7. Es gibt keinen Bademeister. Die Benutzung des Pools ist auf eigene Gefahr.

  8. Gelegentlich wird der Pool für die regelmäßige Wartung geschlossen.

Staatliche Bestimmungen:

  1. Trinkgläser und/oder andere Glasflaschen sowie Glasbehälter sind im Poolbereich verboten.

  2. Der Poolbereich muss durch selbstschließende und verriegelbare Tore abgesperrt sein, um kleine Kinder oder Tiere vom Poolbereich fernzuhalten. Die Tore müssen in der Zeit von 19.oo Uhr bis 9.oo Uhr verriegelt sein.

  3. Für Kinder unter 6 Jahren ist der Aufenthalt ohne Eltern oder einer verantwortlichen Begleitpersonen verboten.

  4. Während der Dunkelheit muss das Becken und der umliegende Bereich beleuchtet sein. Das Licht unter der Wasseroberfläche ermöglicht es, einen Körper am Beckenboden zu entdecken.

  5. Funktionsfähige Rettungsringe müssen greifbar sein.

  6. Hygiene, Wasserqualität, Erste-Hilfe-Kästen müssen regelmäßig überprüft werden.

Die Begründung, warum Luftmatratzen, Schlauchboote und Bälle nicht benutzt werden dürfen.


Erstens: Der Pool ist klein und nur für 29 Personen, die gleichzeitig im Becken sind, amtlich zugelassen. Luftmatratzen und andere große aufblasbare Gegenstände auf der Wasseroberfläche behindern andere Poolbenutzer. Das Ballwerfen über den Pool ist eine Belästigung und Behinderung der anderen Poolbenutzer.


Zweitens: Kinder sind gestorben weil solche Gegenstände im Pool waren, und zwar wie folgt:


1. Sie springen rein, tauchen unter dem aufgeblasenen Gegenstand auf, paniken und sind nicht mehr in der Lage aufzutauchen und ertrinken.


2. Laufen und versuchen von der Seite auf das Schlauchboot/Luftmatratze zu springen, landen nicht wie erwartet darauf, sondern das Ding rutscht schnell weg und damit ist die größte Gefahr gegeben, bewusstlos im Wasser zu landen. Der Unfall wird nicht gesehen, das Kind liegt im Wasser, reagiert nicht, hilflos und stirbt. Dieses ist in Spanien schon oftmals passiert.


Deshalb ist der spanische Gesetzgeber der Meinung, dass jeder Erwachsene am Poolbereich die Verwantwortung trägt, jedes Kind zu beschützen, egal wessen Kind das ist.


Es ist Ihnen vielleicht nicht bekannt, dass in den 1980-iger Jahren eine große Anzahl von Kindern in Schwimmbecken von Hotels und Wohnanlagen auf dem spanischen Festland ertrunken sind. Dies hat einen Aufschrei der Empörung ausgelöst, der die spanische Regierung zwang, die Gesetze für die Benutzung von Pools zu verbessern. Leider war das nicht gut genug. Die jüngsten Zahlen der WHO (Welt Gesundheitsorganisation) zeigen das. Zu bemerken ist auch ein wichtiger Punkt: jede strafrechtliche Verfolgung gegen eine Person wird gemäß den Gesetzen jedes einzelnen Landes vorgenommen, nicht nach EU- Richtlinien oder -Verordnung. Deshalb ist die Reaktion der spanischen Regierung so sehr relevant. Es scheint, dass die spanische Regierung endlich auf die Angaben zu den Todesfälle durch Ertrinken reagiert, zumal es enorm relevant ist, weil Spanien die 4. höchste Todesrate bei Tod durch Ertrinken in Schwimmbecken hat. Die Welt Gesundheitsorganisation hat endlich die spanische Regierung zum Handeln gebracht.

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